Veggie Radio

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00:00:03: Am Mikrofon ist Michael Kiesewetter.

00:00:12: Ich freue mich jetzt auf ein Gespräch mit Daniela Böhm von dem Verein Ein Licht der Hoffnung.

00:00:18: Willkommen, Daniela!

00:00:19: Hallo,

00:00:20: ich freu mich sehr dabei zu sein.

00:00:23: Ich freu' mich auch.

00:00:24: Daniela, ein Licht der Hoffnung?

00:00:26: Was ist das für ein Verein und was sind die Hauptaufgaben?

00:00:30: Ein Lichterhoffnung...

00:00:33: Wir versuchen oder tun so viel wie möglich, um Lebenshöfe zu unterstützen.

00:00:41: Also ein Licht der Hoffnung EV.

00:00:42: Wir sammeln Spenden für Lebenshöfen vor allen Dingen für kleinere Lebenshöfer und wir setzen uns für die tierleitfreie Lebensweise ein.

00:00:51: Entstanden sind wir aus den Münchner Mahnwachen.

00:00:55: Also genau vor zehn Jahren, im Jahr zwei Tausendsechzehn entstand die Idee ein Verein zu gründen.

00:01:01: Die Münchener Mahnwachen gibt es schon seit zwei tausend vierzehnt und verbunden mit den Mahn-Wachen.

00:01:08: Das sind wirklich Mahn wachen in klassischen Sinne für die Tiere, für die Opfer, die dort, Entschuldigung hinter diesen Mauern sterben müssen.

00:01:19: Diesen Mahnwachen war von Anfang an eine Spendenaktion für Lebenshöfe.

00:01:26: Der Name liegt der Hoffnung auch deshalb, weil zum einen es sind die Lichter, die dort brennen und sind Lichter des Gedenkens, aber auch Lichter der Hoffung oder sollen das ausdrücken für eine Welt ohne Tierleid in den Stintieren?

00:01:47: besser geht, als es ihnen jetzt zum großen Teil geht.

00:01:51: Und es sind auch diese Lichter der Hoffnung weil es halt auch immer mehr Menschen gibt die sich auf Lebenshöfen kleiner größer wie auch immer einsetzen und auch diesen so fälschlich und leider genannten Nutztieren ein Zuhause zu schenken.

00:02:10: Deswegen liegt er der Hoffnungen dass es besser wird.

00:02:15: Ja, und wir wollten eben im Jahr zwei Tausend Sechzehn mehr tun.

00:02:20: Und da entstand dann die Idee zur Gründung unseres Vereins.

00:02:24: Und ja das haben wir dann gemacht.

00:02:27: Unser unsere Zwei Hauptanliegen oder das erste Haupt Anliegen ist Spenden für Lebenshöfe in Not zu sammeln sei es fehlende Patenschaften, sei es Reparaturen unerwartet Hohethierarztkosten Was auch immer.

00:02:46: Und das ist das eine und das andere, dass wir uns einsetzen für eine tierleitfreie Welt also für eine Welt die frei ist von menschgemachten Tierleid.

00:02:59: Und wir haben auch eine Broschüre, die ist jetzt schon in der achten Auflage.

00:03:04: Wir sind jetzt gerade in der Planung mit einer Broschere für vegane Kochrezepte, die wir dann bei Aktionen verteilen.

00:03:12: und ja so das sind zu die zwei Hauptanliegen oder die zwei Anliegen unseres Vereins.

00:03:21: Auf die Lebenshöfe komme ich gleich noch mal zu sprechen.

00:03:25: Vorab die Frage, diese Mahnwachen vor den Schlachthöfen gibt es die immer noch?

00:03:31: Ja, die gibt's immer noch!

00:03:33: Die erste wie gesagt in München-Münchens-Wahrt-Ausen-Viertzehn stattgefunden und das hat sich dann sehr verbreitet dass wir hatten auch den Mahnwaschenden Aktionstag.

00:03:49: Das war so in den Jahren Jahrzwei-sechzehn, zwei-sebzehn.

00:03:52: Zwei-achzehn da oder das fing schon fünfzehn an.

00:03:56: die Idee war damals von der Iris Pasternak aus der Schweiz.

00:04:01: wir haben dann wirklich so Mahnwachen Aktionstage gemacht also konzertierte Mahnwachendvorschlachthöfen.

00:04:09: dann es war teilweise zeitgleich in der Schweiz und auch in Österreich und eben in Deutschland in vielen deutschen Städten.

00:04:18: Das gab es sehr lange, hat sich dann wie das halt manchmal bei so Aktionen ist.

00:04:23: Ist auch einfach ein bisschen weniger geworden.

00:04:28: Dann kam auch Corona.

00:04:30: Corona hat einfach...das war einfach eine große Bremse.

00:04:35: Es ist seitdem nicht mehr so, wie's da vorher mal war in diesen Jahren zwei Fünfzehn bis Zwei Neunzehn.

00:04:44: aber die Mahnwachen gibt es immer noch.

00:04:47: als ich mach immer noch oder?

00:04:48: bzw.

00:04:49: wir, unser Verein die Mann wachen vor dem Münchner Schlachthof und in Buchlohe das ist ein großer Rinderschlachthof in Bayern und ich weiß auch von anderen Städten also Erlangen macht es immer noch.

00:05:06: dann kam ja auch das Safe Movement aus Amerika d.h.

00:05:12: da finden mir viele Mannwachen vor Schlachthöfen sind Vorschlachthöfen statt.

00:05:17: Die sind ein bisschen anders aufgebaut oder machen das etwas anders als wir, aber die Idee oder der Wunsch ist natürlich der gleiche für die Tiere einzustehen und Zeichen zu setzen da zu sein sie ja auch durch die Anwesenheit in Liebe zu begleiten gar nichts mehr für sie tun kann.

00:05:46: Und es ist auch einfach wirklich dieses Nein zu diesem Unrecht, zu sagen und da Flagge zeigen für die Tiere.

00:05:55: Also das ist so... Wie gesagt, da ist Safe-Movement nicht anders als unsere Aktionen.

00:06:02: Das läuft ein bisschen anders ab aber es ist ähnlich und also nach wie vor tut sich sehr

00:06:09: viel.

00:06:10: Kommst du denn mit den Leuten?

00:06:12: bei so einer Mahnwache auch ins Gespräch, beziehungsweise was kommt da auch für Leute?

00:06:18: Wer sieht euch?

00:06:20: Ja unbedingt und das ist natürlich eine richtige Frage.

00:06:23: Also ich meine muss vielleicht erstmal auch so sagen also mir ist schon oft bekomme ich zu hören ja was oder habe ich zuhört zu hören bekommen?

00:06:33: ja was soll das denn bringen sich vor ein Schlacht zu stellen, mit ganz vielen Kerzen und Bildern.

00:06:41: Und was soll das bringen?

00:06:45: Ich antworte da immer am liebsten mit diesem Satz, dem auch Bertolt Recht zugeschrieben wird.

00:06:56: Wo Unrecht zurecht wird, Widerstand zur Pflicht.

00:07:03: Für mich ist es ein Zeichen... Zeichen zu setzen, einzustehen für die Tiere.

00:07:08: Es ist richtig ich kann in dem Moment nichts für sie tun!

00:07:12: Ich kann nicht verhindern dass Sie diesen Weg gehen müssen.

00:07:21: Ich kann es nicht verhindern aber ich kann ein Zeichen setzen und den Menschen die an diesem System beteiligt sind ob das jetzt die Fahrer, der Tiertransporter selbst sind.

00:07:31: Die Fahrer der Fleischtransporter, die Restaurantbesitzer, die zum Beispiel in Münchner Schlachthoch dann einkaufen fahren?

00:07:39: Die Mitarbeiter, wer auch immer... Ich kann einen Zeichen setzen und sagen Das ist nicht richtig was ihr tut!

00:07:49: Also das heißt Bewusstsein schaffen versuchen die leute wach zu rütteln.

00:07:56: natürlich bekommen wir immer wieder von vielen in voll gezeigt und oder werden ausgelacht oder was auch immer.

00:08:03: aber Mir geht's weil ich sage immer ja nichts tun bringt nicht Ja also tu etwas und das das mindeste was sich tun kann ist dass ich Dass ich für die tiere einstehe dass ich einen zeichen setze dass ich finde ich ganz, ganz wichtig.

00:08:24: Und all die Menschen, die da schon mit dabei waren bei den Mahnbachen, die sehen das eben so... Es ist ein Zeichen setzen gegen einen System was so furchtbar ist und so voller Leid und so grauenvoll.

00:08:42: Da muss man einfach hin sagen.

00:08:48: Ich kann immer nicht verstehen wie das jemand essen kann, überhaupt dieses Leid.

00:08:57: Es ist ja in der Zwischenzeit bekannt was da so abgeht in Schlachthöfen.

00:09:01: Was sind es?

00:09:02: Habt ihr euch mal dafür interessiert, was das für Menschen sind die in diesen Schlachthöfen arbeiten?

00:09:09: Ja natürlich als ich auch soweit um mich das jetzt natürliche vorhin auch noch gefragt hatte, kommt ihr da auch ins Gespräch mit Leuten also in München unbedingt in Buchlohe auch aber eher bedingt, weil der Buchlohschlachthof ist ein reiner Rinderschlachthof.

00:09:26: Der liegt außerhalb von der Stadt also so am Ende von einem Gewerbegebiet.

00:09:33: Das heißt, da kommen wirklich kaum Passanten vorbei.

00:09:36: Aber der Münchner Schlachthof hat einfach auch diese Besonderheit dass er mitten in der Stadt liegt nämlich im sogenannten Schlachtrufviertel.

00:09:44: Er ist nicht weit vom Oktoberfest entfernt.

00:09:47: deswegen machen wir auch immer eine Mahnwache mit einer Ampelaktion zum Oktober Fest.

00:09:53: Da kann ich dir gerne nachher auch mehr darüber erzählen.

00:09:55: aber was ich sagen will ist das es zwar keine viel belaufende Straße Das liegt wirklich mitten in der Stadt, also der liegt hinter Arbeitsamt, diesen Jobcenter.

00:10:08: Da ist dann direkt neben den Treibgassen jetzt seit ein paar Jahren einen riesen Edeka und wir haben uns schon oft gefragt wenn das die Leute da... einfach vorbeigehen und weil man hört wirklich die Rinder rufen, wenn sie ausgeladen werden.

00:10:29: Wenn sie in den Treibgassen stehen und dass die Leute da einfach vorbei gehen so als wäre nicht so ungefähr.

00:10:37: aber wir haben uns schon mit vielen vielen Anwohnern unterhalten, die das auch ganz schlimm finden wo auch einige von denen schon Fleisch losleben.

00:10:51: Und ich hatte erst bei der letzten Mannwache im September zum Oktoberfest auch ein sehr nettes Gespräch mit einem jungen Paar.

00:10:59: Da hat das Mädchen zu mir gesagt, ja weil es eure Aktionen gibt.

00:11:05: Ich bin jetzt auch vegan geworden und mein Freund ist jetzt auch auf dem Weg dazu.

00:11:10: Das sind viele Leute die dort in der Umgebung auch wohnen.

00:11:16: Wir haben immer wieder viele Gespräche mit Passanten, konstruktive Gespräche und natürlich auch nicht so konstruktiven Gesprächen beziehungsweise einfach Unverständnis oder man bekommt einfach irgendeine patzige Bemerkung hingeworfen.

00:11:36: Oder ja wird angemuggert oder keine Ahnung.

00:11:41: also da habe ich schon sehr viel erlebt.

00:11:43: aber es ist immer unterschiedlich.

00:11:47: Es gibt auch wirklich Mahnwachen, wo ich dann auch sage ja, wenn so eine Mahnwach ist immer schwer.

00:11:55: Also völlig gleich.

00:11:56: aber es ist natürlich schon manchmal ein Unterschied wie sind die Leute mit denen man spricht?

00:12:06: Bekommt man da Zustimmung?

00:12:10: Gab's diesmal mehr Zustimmung oder mehr Daumen hoch

00:12:17: Gemeinkommentare oder gar keine Offenheit

00:12:21: für die Belange der Tiere.

00:12:23: Also das ist wirklich tatsächlich ganz unterschiedlich, aber wir haben immer wieder Gespräche und Garns am Anfang.

00:12:30: Das muss ich auch dazu sagen weil du gefragt hast wie ist das diese Mitarbeiter, die dort arbeiten?

00:12:38: Wie wird die ersten Mahnwachen gemacht haben?

00:12:42: Die gingen ja damals sechsunddreißig Stunden sogar also zwar in den ersten beiden und die Großen eben immer so zwanzig bis vierundzwanzig Stunden.

00:12:51: Und da waren natürlich die Mitarbeiter, weil es wirklich ein absolutes Novum war.

00:12:57: Die kamen alle raus und guckten und schauten und viele ... Ja, viele ist jetzt übertrieben aber einige sind auch mit uns ins Gespräch gekommen und da war's auch... Naja ich würde mal sagen Hauptsächlich Unverständnis oder auch einfach nicht sehr schöne Bemerkungen, aber ich kann mich an zwei Gespräche erinnern.

00:13:31: Also die sind mir wirklich in Erinnerung geblieben.

00:13:33: das eine war ein junger Mann, der kam dann nach Schichtdienst raus irgendwann am frühen Nachmittag Und er stand dann ganz nachdenklich vor den, weil wir immer so Bilder auf dem Boden ausgeliehen.

00:13:47: Neben den Schildern auch die wir halten und die sind halt vor diesen ganzen Grabkerzen.

00:13:53: Das sind wirklich sehr viele immer... ...und der stand da so und guckte so ganz, ganz nachtenklich von einem Bild zum nächsten.

00:14:04: Dann habe ich ihn angesprochen und hab gesagt Abstand arbeiten sie da drinnen, er meinte ja.

00:14:10: und dann habe ich halt so gefragt.

00:14:12: Ich sag ja tun in die Tiere denn nicht leid?

00:14:15: Und dann hat er gesagt Ja am Anfang war das schon so der warte wer arbeitet also ungefähr erst seit zwei Monaten

00:14:22: dort drinnen In der Zerwegung

00:14:24: glaube ich.

00:14:26: und Ja der gesagt ja am Anfang schon die ersten vier Wochen.

00:14:30: und so ja der gesagt aber dass hab dann aufgehört.

00:14:34: Also das als Beispiel, das man

00:14:37: sieht.

00:14:38: Man verrote da drin.

00:14:42: Es ist wirklich eine Verrohung, die da passiert und dann kann ich mich eben an Eingespräche erinnern mit einem Syrer der war auch sehr offen und hat mit uns gesprochen und so.

00:14:57: und dann habe Und der hat uns eben erzählt, ja er hat Familie zwei Kinder und er hat keinen anderen Job bekommen.

00:15:08: Der hat das wirklich aus Notwendigkeit gemacht nicht weil er das so unbedingt machen wollte.

00:15:12: Er hat auch zu uns gesagt Leute gesagt Ja finden Sie mir einen anderen Job?

00:15:17: Ich mache sofort was anderes.

00:15:19: Was ich damit sagen will Das sind nicht alles, ähm soll

00:15:24: ich sagen Persee Brutale

00:15:29: drinnen arbeiten oder brutale Leute, die da keine Ahnung irgendwelche furchtbaren Gelöste ausleben.

00:15:41: Ich weiß nicht wie ich sagen soll, verstehst du was ich meine?

00:15:43: Das sind alles automatisch... ich will jetzt dann niemanden den Schutz nehmen bitte auch nicht miss verstehen.

00:15:53: Letzten Endes natürlich dir oder mir fehlt jegliches

00:15:58: Verständnis.

00:15:59: Ja, weil

00:16:00: ich mir sorg oder du wahrscheinlich auch nachher dann kehre ich

00:16:02: halt lieber eine Straße.

00:16:04: Ich wollte gerade sagen...

00:16:07: Oma macht Müllfahrer!

00:16:09: Keine Frage.

00:16:10: also ich

00:16:11: will

00:16:11: wie gesagt nur es ist wirklich so ich glaube halt und ich habe mich da schon viel unterhalten mit Aktivistinnen.

00:16:26: dass der Anteil der Leute

00:16:30: dort, die wirklich... wie soll ich denn sagen?

00:16:36: Also was Krankhaftes haben, denen das einfach überhaupt

00:16:44: nicht ausmacht

00:16:47: oder die ja auch irgendwo krank sind und den weiß ich nicht gut vergießen.

00:16:58: die das gut finden oder ich weiß es nicht.

00:17:01: Aber ich glaube, dass der Prozentsatz... Man sagt ja so oft, wie kann jemand?

00:17:05: Die sind alle krank, aber ich glaube da ist der Prozentsatz nicht zu hoch ist!

00:17:14: Ich glaube, es gibt einen ganz hohen Prozent-Satz hingegen von Leuten, also das habe ich auch schon oft in Gesprächen mitbekommen.

00:17:26: Da war der Vater halt schon Metzger.

00:17:28: Dann hat der Sohn auch eine dementsprechende Lehre gemacht.

00:17:33: Die Einstellung ist, die Leute essen Fleisch und der Mensch braucht Fleisch.

00:17:38: Irgendjemand muss die Arbeit machen.

00:17:41: Das heißt für sie ist es in der Art von Normalität... ...die sind in so einem System aufgewachsen, der Mensch brauchen Fleisch.

00:17:54: Um Fleisch zu haben, muss das Tier geschlachtet werden.

00:17:58: Und ja, und irgendjemand muss es machen.

00:18:03: Und ich sag mal so natürlich fehlt

00:18:06: da... Ich weiß gar nicht was fehlt da?

00:18:09: Alles!

00:18:10: Also

00:18:12: jegliches Bewusstsein für ein führendes Lebewesen.

00:18:17: Gar keine Frage.

00:18:19: nur wie gesagt für die gehört das zum System dazu.

00:18:24: und ja, irgendjemann muss die Arbeit zu machen Arbeit machen und dass die natürlich alle, wie soll ich sagen gewissermaßen verrot sind oder roh sind.

00:18:39: Oder dann völlig verrott werden das auf jeden Fall weil sonst kannst du dort ja nicht stehen.

00:18:49: es geht gar nicht anders.

00:18:51: also

00:18:53: Also bevor ich einen Fuß in den Schlachthof setzen würde, würde ich freiwillig alle Straßen meiner Stadt kehren.

00:19:01: Zum Beispiel.

00:19:03: Ja absolut!

00:19:06: Lass uns auf etwas Freundlicheres zu sprechen kommen und zwar auf die Lebenshöfe.

00:19:12: da kümmert ihr euch ja auch drum.

00:19:14: ihr unterstützt das Prinzip eines Lebenshofes für alle, die das...die zwei Lebenshof kennen.

00:19:22: Aber nicht wirklich wissen was es ist?

00:19:24: Was isst denn so ein Lebenshof?

00:19:27: Ja also ein Lebenswurf ist vielleicht zur besseren Erklärung nochmal auch...es hieß früher immer oder man nannte die Gnadenhöfe.

00:19:37: Ja ja ja.

00:19:39: Es sagen auch immer noch viele Leute aber das ist einfach vollkommen falsch.

00:19:46: und Lebenshof deshalb weil Es ist nicht so, dass du Mensch dem Tier die Gnade erweist, das es Leben darf.

00:19:57: Das ist der völlig verkehrte Ansatz, sondern ein Lebenshof ist eben ein Ort wo vor allen Dingen auch die sogenannten leider fälschlich genannten Nutztiere einfach leben dürfen um ihrer selbst willen.

00:20:12: Nicht weil ich Menschen ihnen das gestatte, weil sie dies jetzt dürfen.

00:20:18: nein Sie sind einfach da, um ihrer selbst willen und so ein Lebenshof ermöglicht es den Tieren ein Leben um ihre Selbstwillen zu führen.

00:20:29: Und das sind Lebenshöfe.

00:20:32: deswegen der Ausdruck-Nadenhof ist wirklich vollkommen falsch.

00:20:38: Aber auf Lebenshöfen gibt's... alle möglichen Arten von Tieren, von Hundenhühnern, Schweinen, Rindern bis aber auch Katzen oder Tauben.

00:20:57: Es gibt zum Beispiel Lebenshöfe die haben Schwerpunkt vielleicht auf Rindernen oder auf Schweinen oder die anderen haben es vielleicht auf Straßenhunden Straßenhunde, also das ist auch ganz unterschiedlich aber ganz grundsätzlich oder zum Beispiel auch Pferde.

00:21:19: Aber es wird ganz unterschiedlicher eigentlich wo da ein Lebenshof sein Schwerpunkt legt oder ob das einfach bunt gemischt ist.

00:21:28: Merken die Tiere eigentlich dass sie auf einem Lebenshof leben?

00:21:33: Kann man das feststellen?

00:21:35: Also ich kenne sehr viele Bilder, Videos.

00:21:44: Ich war natürlich selbst auf und natürlich auch für eben Söhnen.

00:21:49: aber sag ich mal in dem Moment wo zum Beispiel eine Kuh die immer nur im Stall war und die spürte das erste Mal frisches Gras unter ihren Hufen und also die freuen sich wirklich unglaublich.

00:22:12: Ich bin davon überzeugt, dass die Tiere das spüren auch wenn sie es nicht jetzt vielleicht sagen.

00:22:18: Aber dass die sehr schnell spülen, dass sie an einem Platz sind wo sie in Sicherheit sind.

00:22:24: Da bin ich

00:22:26: von überzeugt.

00:22:28: Das glaube ich auch!

00:22:29: Wie kann man euch unterstützen als Verein?

00:22:32: Also wir sind natürlich als Verein auf Spenden angewieselt und unsere Arbeit ist nur möglich durch die Menschen, die an uns glauben.

00:22:49: An unsere Arbeit und wir spenden eben zielgerichtet.

00:22:54: das heißt wir haben durch auch einfach unsere langjährige Arbeit und Erfahrung arbeiten wir mit oder versuchen möglichst viele Lebenshöfe zu unterstützen.

00:23:05: da sind aber Lebenshilfe auch denen ich wirklich in Kontakt bin, die ich kenne und wo ich einfach auch weiß okay da wird jetzt das dringend gebraucht oder da wird es dringende gebrauchte.

00:23:20: Und das macht uns halt auch ein bisschen aus weil natürlich kann man auch einfach sagen naja ich spende jetzt dem Lebenshof xy.

00:23:33: oder man könnte aber auch sagen, okay ich spende fünfzehn Euro an eigentlich der Hoffnung und dann weiß sich das ein Lebenshof wenn der einen bestimmten Bedarf hat zum Beispiel für eine Tierarztrechnung.

00:23:49: Dann trägt mein Geld dazu bei dass diese Tierarznechnung bezahlt werden kann.

00:23:56: ja also Wie soll ich sagen, es kommt halt sozusagen in einen Topf und dadurch kommt das dann... Ja.

00:24:06: Es ist sozusagen zielgerichtet.

00:24:09: Ihr habt ja auch eine Webseite Einlicht der Hoffnung.

00:24:12: da kann man sich auch weitere Informationen holen?

00:24:15: Ganz genau, einlichterhoffnung.de Genau!

00:24:19: Und da sieht man auch wirklich wir haben dann einen Button also geförderte Projekte.

00:24:26: Da ist also auch genau aufgeführt, was wir in all den Jahren, in diesen zehn Jahren schon alles so auf die Beine stellen konnten.

00:24:36: Natürlich nur dank unserer Mitglieder und unserer Spenderinnen.

00:24:40: Wir haben zum Beispiel jetzt im Frühjahr fünfhundert Euro gespendet an Kuhklang für den Bau von einem Ziegenhaus.

00:24:48: Das sind gerettete Bergziegen, die dort unterkommen werden.

00:24:55: Euro an Ferkelfroh gespendet, das ist ein österreichischer Lebenshof auf dem nur Schweineleben die umgezogen sind und die ganz dringend Geld brauchen.

00:25:05: Wir haben auch eigenen Pfoten gespendelt für Tierarztkosten, wir haben sehr viele Hunde alle gerettet aus Ost- und Südeuropa und da fallen eben immer wieder sehr hohe Tierarzkosten an.

00:25:23: Wie gesagt, zielgerichtet für bestimmte Bedarfe.

00:25:27: Es ist heutzutage aber auch so und das hat es seit Corona sehr auffällig.

00:25:34: Und auch mit Beginn des Ukraine-Kriegs, die Leute haben tatsächlich weniger Geld.

00:25:38: Weil natürlich auch die Haltungskosten immer treuerer werden und den Lebenshöfen sind viele, viele Partnerschaften weggebrochen.

00:25:47: Das heißt wir unterstützen auch ein paar Lebenshöfe mit monatlich regelmäßig für fehlende

00:25:56: Partnerschaft.

00:25:59: Ja, das wird ja wahrscheinlich auch nicht besser werden.

00:26:02: Denn es wird alles teurer.

00:26:03: machen wir uns nichts vor.

00:26:05: Das fängt beim Benzin schon an also wer soll sich das eigentlich noch leisten können?

00:26:13: Daniela, das war jetzt mal ein toller Einblick in den Verein einen Licht der Hoffnung.

00:26:18: ich bedanke mich dafür.

00:26:19: Wir wären sicher nicht das letzte Mal zusammen gesprochen haben.

00:26:22: da gibt's bestimmt noch das ein oder andere garantiert zu berichten Aber ich will es jetzt auch nicht zu lang machen.

00:26:32: Daniela Böhm, ein Licht der Hoffnung.

00:26:34: Du hast die Webseite schon genannt.de.

00:26:36: Da kann man wenn man möchte sich etwas spenden oder sich weitere Informationen holen.

00:26:45: Dankeschön und alles Gute für den Verein!

00:26:48: Für dich natürlich auch und bis zum nächsten Mal vielen Dank.

00:26:52: Ja, ich sage ein ganz herzliches Dankeschön Michael.

00:26:55: Vielen Dank für das Interesse!

00:26:58: Danke an die Zuhörer und

00:27:01: bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

Ovo-Lakto-Vegetarier, Ovo-Vegetarier, Lakto-Vegetarier, Veganer, Halbvegetarier, Puddingvegetarier, Rohköstler. Da kann man schon mal durcheinander kommen bei den unterschiedlichen Typen.
Veggie Radio ist dafür da, Licht in das Dunkel der verschiedenen Begriffe zu bringen. Veggie Radio gibt Tipps für eine Lebensweise, die für viele Menschen jetzt schon zum Alltag gehört.
Veggie Radio bietet allen Interessierten eine Plattform, um den für sich, besten Lebensstil zu finden.
Studien haben mittlerweile bewiesen, dass Vegetarier und Veganer weniger häufig an einigen Zivilisationskrankheiten leiden und eine deutlich höhere Lebenserwartung haben insgesamt bewusster und gesünder leben.
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